Zu meiner person

Beruflicher Werdegang und Referenzen von Lisa Brockmann
Hebamme Lisa Brockmann

Persönliches:

- geb. im Jahre 1981 im hohen Norden Deutschlands / SH
- ein Sohn, geb. * 2007

Beruflicher Werdegang:

- 2003-2006: Hebammenschule an der Universitätsklinik Würzburg, Abschluss als staatlich geprüfte Hebamme
- 2006-2008: angestellte Kreisssaal-Hebamme im ASKLEPIOS Klinikum Barmbek
Süd, Hamburg
- Ende 2007-Anfang 2012: Eltern- und Erziehungszeit
- Seit 2012: Selbstständig arbeitend als freie Hebamme in Altdorf, inkl.
außerklinischer Geburtshilfe bis April 2014 (==>Schließung des Bereiches
Geburtshilfe). Seitdem weitere Praxistätigkeit: Kurse vor und nach der Geburt, 
Schwangeren- und Nachsorgebetreuung, Akupunktur.
- 2015: Gründung der Hebammengemeinschaft in Altdorf


Fortbildungen:

- Fortlaufend seit 2012: Akupunktur in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett
- 2013: Yin Shin-Fortbildung
- Regelmäßig seit 2013: Reanimation am Erwachsenen, Kind und Neugeborenen
- Regelmäßig seit 2016: Qualitätsmanagement für Hebammen

- 2020: Aku-Taping-Fortbildung

- 2021: Fortbildungen zum Thema: Impfen; Ernährung in der Schwangerschaft; Fach- und Methodenkompetenz

- weitere, regelmäßige Fort- und Weiterbildungen nach HebG

Beratende Mitarbeit:

-2016: 1. Auflage, Buch: "PapaFit-Training für starke Papas und eine starke Vater-Kind-Bindung", Autor: Felix Schulz, Labamba Books, Felix Schulz Verlag, Hamburg http://www.papa-fit.com

(Sehr schöner Link dazu zum Thema Selbsttest durch Sebastian Priggemeier (Sportwissenschaftler, Fitness-Autor und Papa) mit Tochter Lene:

https://www.fit-trotz-family.de/sport-mit-baby-papafit-von-felix-schulz)

 

 -2018: 1. Auflage zum "Ready-to-Daddy-Kalender", Ratgeber für Papas während der ersten 365 Tage mit Baby, Autoren: Jakob Cliff / Simon Eichinger u.a.. Hamburg https://www.ready-to-daddy.de/

(Gebundene Ausgabe: 383 Seiten - Verlag: Ready to Daddy Products; Auflage: 1 (1. Mai 2019) - Sprache: Deutsch - ISBN-10: 978-3-00-061267-1 )
    

Philosophie / Leitbild

"Mit jedem Menschen ist etwas Neues in die Welt gesetzt, was es noch nicht gegeben hat, etwas Erstes und Einziges."
(Martin Buber, 1878-1965, jüd. Religionsphilosoph)

Die Zeit der Schwangerschaft, Geburt und des Wochenbettes ist ein natürlicher Prozess und bringt tiefgreifende Veränderungen von Körper, Geist und Seele mit sich. Die Gesunderhaltung der werdenden Mama mit ihrem/n Baby/s ist mir ein selbstverständliches und natürliches Anliegen.

Als Hebamme unterstütze ich Sie gerne mit meinem Wissen, meiner langjährigen Erfahrung und meinem geschulten Blick während der Schwangerschaft, der Wochenbettzeit und darüber hinaus auch während des ersten Lebensjahres Ihres Kindes/Ihrer Kinder.
Gerne bin ich Ihre persönliche Ansprechpartnerin und begleite Sie ein Stück weit in dieser ersten Zeit der Entstehung einer neuen Familie. Mit Ruhe und Geduld, Rat und Tat, offenen Ohren und viel Einfühlungsvermögen kann ich Sie auf Wunsch von Beginn der Schwangerschaft bis weit in die Stillzeit hinein betreuen.

Am Wochenende, während Urlaubszeiten oder im Krankheitsfall können wir Hebammen uns, innerhalb der Praxisgemeinschaft, ggf. vertreten. Wir unterstützen uns somit auch gegenseitig und sorgen für eigene Regenerationszeiten.
Wir arbeiten auf diese Weise schon seit mehreren Jahren als eingespielte und erfolgreiche Gemeinschaft zusammen.

Sie können aus meinem Angebot, nach Verfügbarkeit, selbst auswählen welche Hebammenleistungen Sie in Anspruch nehmen möchten und von Ihnen erwünscht sind.
 
(Hebammengemeinschaft Altdorf, März 2015/ zuletzt geändert von Lisa Brockmann: 01.06.2023)


eine ethik für hebammen

Grundsätzliche Hebammen-Ethik --> Zitat Anfang:

Eine Ethik für Hebammen

 

Präambel
Die Berufsgruppe der Hebammen in Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, die gesundheitliche Versorgung von Frauen*, Säuglingen und Familien vor, während und nach der Geburt eines Kindes und während der gesamten reproduktiven Phase zu gewährleisten. Diese Gewährleistung erfordert neben den Kompetenzen der einzelnen Hebamme die Erhaltung und Weiterentwicklung des Hebammenwesens. Der Ethik-Kodex bezieht sich auf Hebammen und werdende Hebammen in Deutschland gleichermaßen. Im Einklang mit diesem Ziel dient der Ethik-Kodex als Orientierung für Ausbildung, Berufsausübung und wissenschaftliches Arbeiten der (werdenden) Hebammen. Der Ethik-Kodex basiert auf der Anerkennung der Würde eines jeden Menschen und strebt das Einhalten von Menschenrechten, Selbstbestimmung und Gleichheit im Gesundheitswesen an. Er beruht auf gegenseitigem Respekt. Der Kodex beschreibt das ethische Handeln der Hebamme und werdenden Hebamme in Bezug auf die Erfüllung ihrer Aufgaben, um die Gesundheit und das Wohlergehen von Frauen und Neugeborenen in ihren Familien und ihrer Umgebung zu fördern. Dies beinhaltet auch die Beziehung von Hebammen zu Menschen in ihrem beruflichen Umfeld, die Art der Ausübung von Geburtshilfe, das Achten und Wahren beruflicher Verantwortlichkeiten und die Berücksichtigung von Berufspflichten, um die Integrität ihres Berufs zu sichern.


I. Hebammen und ihr berufliches Umfeld

 

a. Hebammen gewährleisten, dass die von ihnen versorgten Frauen ausreichende Informationen erhalten, die zu einer informierten Entscheidungsfindung führen. Hebammen ermutigen Frauen, für ihre Entscheidungen und deren Konsequenzen die Verantwortung zu übernehmen.
b. Hebammen unterstützen Frauen und Familien in ihrem Recht, sich aktiv an Entscheidungen über ihre Betreuung zu beteiligen.
c. Hebammen stärken Frauen/Familien, bei Themen, die die Gesundheit von Frauen und Familien in ihrem kulturellen und sozialen Umfeld betreffen, für sich selbst zu sprechen.
d. Hebammen setzen sich für eine Politik ein, die Frauen und ihren Systemen eine bedarfsgerechte gesundheitliche Versorgung zusichert.
e. Hebammen unterstützen sich gegenseitig in ihrer Berufsausübung und arbeiten innerhalb ihres berufsrechtlichen Rahmens kooperativ mit anderen Berufsgruppen zusammen.


II. Hebammen und ihre Berufsausübung

 

a. Hebammen versorgen und begleiten Frauen und Familien in der Zeit der Familienplanung, Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit und respektieren im Rahmen rechtlicher und fachlicher Vorgaben kulturelle und individuelle Gewohnheiten.
b. Hebammen setzen sich dafür ein, dass keine Frau oder kein Mädchen durch Schwangerschaft oder Geburt zu Schaden kommt.
c. Hebammen nutzen evidenzbasiertes Wissen, um eine sichere Geburtshilfe in allen Umgebungen und Kulturen zu ermöglichen. Sie fördern das Vertrauen und stärken die Ressourcen der Frauen, Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und die Zeit des Stillens als gesunde Lebensprozesse zu erfahren.
d. Frei von Diskriminierung achten Hebammen die körperlichen, seelischen und sozialen und kulturellen Bedürfnisse der ihr anvertrauten Menschen.
e. Hebammen sind sich ihrer Rolle in der Gesellschaft und der daraus resultierenden Verantwortung bewusst.


III. Hebammen und ihre berufliche Verantwortung


a. Hebammen behandeln Informationen der von ihnen versorgten Frauen und Familien vertraulich. Sie geben diese nur mit deren Einverständnis, oder wenn das Gesetz es fordert, an Andere weiter.
b. Hebammen sind für ihre Entscheidungen und ihr Handeln sowie deren Folgen verantwortlich.
c. Hebammen können beschließen, sich nicht an Aktivitäten zu beteiligen, die sie aus moralischen Gründen ablehnen; die Betonung des individuellen Gewissens sollte jedoch nicht dazu führen, dass Frauen wesentliche Gesundheitsdienste vorenthalten werden.
d. Hebammen sind sich der nachteiligen Folgen bewusst, die Verstöße gegen ethische Grundsätze und Menschenrechte auf die Gesundheit von Frauen und Säuglingen haben, und setzen sich für die Beseitigung dieser Verstöße ein.
e. Hebammen beteiligen sich an der Entwicklung und Durchführung von gesundheitspolitischen Maßnahmen, welche die Gesundheit von Frauen und ihren Familiensystemen fördern.
f. Hebammen unterstützen in wertschätzender Weise die Ausbildung von werdenden Hebammen. Sie sind sich ihrer Verantwortung ihnen gegenüber bewusst und vermitteln Werte, die der Ethik-Kodex beschreibt.
IV. Hebammen und ihre berufliche Kompetenz
a. Hebammen bilden sich beruflich und intellektuell und persönlich kontinuierlich weiter und integrieren ihre Kompetenzen fortlaufend in ihre Berufsausübung.
b. Hebammen unterstützen die wissenschaftliche Forschung, unter Wahrung der Forschungsethik und setzen sich für die Veröffentlichung und Implementierung ihres beruflichen Wissens ein.
c. Hebammen entwickeln und verbreiten ihr Wissen und Können mittels verschiedener Prozesse, wie beispielsweise Forschung und Lehre, Fort- und Weiterbildung sowie Qualitätsmanagement.
d. Hebammen wirken an interdisziplinärer Wissensbildung rund um die Prozesse der Mutterschaft mit.


* Wir sehen uns als Vertreter*Innen und Unterstützer*innen für Frauen und ihre Familiensysteme. Es sind alle Personen gemeint, in jeder Geschlechtsidentität und/oder sexuellen Orientierung, die wir betreuen und begleiten. Das Wort Frau, welches binär genau eine Geschlechtsidentität beschreibt, wird mit Bedacht von uns verwendet. Nach unserer Auffassung existiert noch immer keine Geschlechtergerechtigkeit. Diese Ungerechtigkeit wird durch das nicht Verwenden oder Umschreiben des Wortes Frau weiter unterstützt. Wir wissen und respektieren, dass es Menschen gibt, die ein Kind bekommen, die sich nicht als weiblich identifizieren. Wir empfehlen, dass die in der Begleitung dieser Menschen verwendete Sprache und Terminologien von ihnen selbst gewählt wird.

 

Den Delegierten zur Bundesdelegiertenversammlung 2017 durch die AG Ethik vorgelegt und beschlossen in Berlin im November 2017, revidiert in 2020, Revision 2023 Überarbeitung 2024

1 Diese Ethik wurde auf der Grundlage des International Code of Ethics for Midwives des ICM erarbeitet.

 

Zitat Ende: Deutscher Hebammenverband, "Eine Ethik für Hebammen1"

 

Quelle: https://hebammenverband.de/wp-content/uploads/2023/02/DHV_Ethik_fuer_Hebammen2022.pdf